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--- Neue Gefahr: Autonome Teslas (https://forum.milwaukee-vtwin.de/threadid.php?threadid=118964)


Geschrieben von motorcycle boy am 09.05.2026 um 20:04:

Neue Gefahr: Autonome Teslas

Schöne neue Welt: aus der aktuellen MOTORRAD Nr.11:




AUTONOMES FAHREN. Als erstes Land inEuropa haben die Niederlande grünesLicht für die FSD-Software in Tesla und da-mit für autonomes Fahren gegeben. Diezuständige Fahrzeugbehörde RDW betont,dass Tesla-Fahrer das System im Straßen-verkehr nutzen dürfen, es aber ständigüberwachen und zum Eingreifen bereitsein müssen – eine kaum zu kontrollieren-de Einschränkung. Doch nicht nur deshalbkönnte die Freigabe Motorradfahrern ge-fährlich werden, zumal weitere EU-Staatenfolgen wollen. Die europäische Motorrad-fahrer-Vereinigung FEMA äußerte sich­ bereits im Vorfeld kritisch zur Zulassungvon FSD in den Niederlanden: „Motorrädersind kleiner, schmaler und manchmal we-niger sichtbar als Autos, was eine Heraus-forderung für Systeme darstellt, die in ers-ter Linie auf Kameras und KI-Vision ange-wiesen sind … Dies kann zu einer spätenoder keiner Erkennung führen, insbeson-dere, wenn das System für Autos optimiertist.“ Angeführt werden tödliche Unfälle mitMotorradfahrern in den USA, bei denender Tesla das Motorrad von hinten ramm-te, was darauf hindeute, dass die Motorrä-der nicht als solche erkannt wurden. Zwarverbessert Tesla seine Software kontinuier-lich, doch unter Experten als sicherer giltdas Konkurrenzmodell von Waymo, daszusätzlich zu Kameras Radar- und Li­ dar-Technik nutzt – aber deutlich teurer ist.

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„I don‘t like valves that look like golf tees. Intake valves should be the size of trash can lids, and pistons should be the size of manhole covers“ (Jay Leno)


Geschrieben von flat eric am 09.05.2026 um 20:18:

Wird wohl auch unter die Rubrik "das ist halt der Preis, den man für den Fortschritt zahlen muss" fallen. Ich h.... diesen Mist, was aber an der weiteren Entwicklung nichts ändern wird 🤮


Geschrieben von HeikoJ am 10.05.2026 um 00:34:

zum zitierten Beitrag Zitat von motorcycle boy
AUTONOMES FAHREN. Als erstes Land inEuropa haben die Niederlande grünesLicht für die FSD-Software in Tesla und da-mit für autonomes Fahren gegeben.

Vorab: Ich begrüße den Beitrag von @motorcycle boy .
Jeder der weltweit knapp 1,2 Millionen Verkehrstoten ist genau einer zuviel. Und wir sollten alles dafür tun um diese Zahl schnellstens auf möglichst nahe Null, besser noch auf eine echte Null  zu reduzieren.
  
In dem Artikel haben sich, falls in dem Post der genaue Wortlaut des Artikels wiedergegeben wird einige sachliche Fehler eingeschlichen.
Die Niederlande haben KEIN autonomes Fahren für Teslas freigegeben. RDW hat das Fahrerassistenzsystem der Teslas als SAE Level 2 eingestuft und freigegeben.

Definition SAE Level 2: Teilautomatisierung Das System unterstützt nach Aktivierung den Fahrer in der Längs- und Querführung für einen gewissen Zeitraum oder in definierten Anwendungsfällen. Der Fahrer muss das System und Umfeld dauerhaft überwachen, und jederzeit bereit sein, in das Systemverhalten einzugreifen und/oder das Fahrzeug selbst zu steuern.

Im Gegensatz zu den meisten anderen Fahrzeugherstellern ist bei den Tesla Fahrzeugen die Forderung "für einen gewissen Zeitraum oder in definierten Anwendungsfällen" nicht erfüllt. Bei anderen Fahrzeugen wird überwacht ob die Hände des Fahrers am Lenkrad sind, Augenbewegungen werden überwacht und die Staupiloten schalten sich bei 60 km/h automatisch aus usw. Das ist bei Tesla nur sehr eingeschränkt der Fall. Außerdem suggeriert Tesla mit den Bezeichnungen "Autopilot" bzw. "FSD Full Self Driving" einen Level der nicht vorhanden ist. Häufiger Kritikpunkt auch in den USA ist das Tesla Fahrzeuge ausschließlich Kameras einsetzen, und die noch mit vergleichsweise niedriger Auflösung, um die Funktionen zu steuern. Andere Hersteller setzen zusätzlich zu hochauflösenden Kameras noch Lidar ( Laser ) und Radar (Wellen )  ein.
Hier der Text zum "Autopilot" von der Tesla Website: „Autopilot“, „Verbesserte Autopilot-Funktionalität“ und Potenzial für Voll-Selbstständiges Fahren sind für einen aufmerksamen Fahrer gedacht, der die Hände am Lenkrad behält und jederzeit übernehmen kann. Auch wenn diese Merkmale im Laufe der Zeit immer leistungsfähiger werden, machen die gegenwärtig verfügbaren Merkmale das Fahrzeug nicht autonom. 

Schlimm genug das es passiert ist, aber die angeführten Unfälle mit Motorrädern sind auf das Jahr 2022 zu datieren. Seit dem ist kein Unfall zwischen einem Tesla und einem Motorrad bekannt geworden.
Grundsätzlich ist es aber so das Assistenzsysteme, wenn sie bestimmungsgemäß eingesetzt werden, Unfälle verhindern können.
Mein Nachwuchs bezeichnet unsere Elektrokutschen ( keine Teslas ) scherzhaft als "Betreutes Fahren Stufe 4"

Hier eine sachliche Beschreibung der Zulassung:
https://robohorizon.de/de/news/2026/04/tesla-fsd-supervised-niederlande-zulassung/

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Geschrieben von Mondeo am 10.05.2026 um 08:40:

Wir tun uns aber schwer in Deutschland mit solchen Dingen. In anderen Ländern gibt’s autonomes fahren. Gerade bei Taxis usw. Und ja ich fahre einen Tesla großes Grinsen


Geschrieben von HeikoJ am 10.05.2026 um 12:36:

zum zitierten Beitrag Zitat von Mondeo
Wir tun uns aber schwer in Deutschland mit solchen Dingen.

In Europa, und das ist auch gut so. Sicherheit und der Schutz von Menschenleben geht immer vor.
Was autonomes Fahren betrifft an der Uni wird im zugehörigen Kurs gefragt:
Links ist eine Gruppe Radfahrer, rechts ein tiefer Abgrund, vorne eine Blockade durch ein querstehendes Fahrzeug. Der Bremsweg nach vorne ist nicht ausreichend. Soll das Fahrzeug ausweichen und wenn ja wohin ?
Zur Zeit wird das Meiste bei Fahrzeugen für den Insassenschutz getan, Unfälle die nicht auf technisches Versagen zurückgeführt werden können bekommen meist den Stempel "menschliches Versagen". Beim autonomen Fahren wäre alles "technisches Versagen".
Das ist genau das Dilemma, unsere Technik ist noch nicht auf dem Stand beim autonomen Fahren 100 Prozent Sicherheit zu geben. Der "Mischverkehr" mit menschlich gesteuerten Fahrzeugen ist problematisch. Die längst notwendige Vernetzung der Fahrzeuge untereinander wird neben Streitigkeiten der Hersteller wer die technologische Führung haben soll unter anderem durch datenschutzrechtliche Vorgaben behindert. Und dann noch so Irre wie E. Musk denen Technologie über Sicherheit steht. Auf bei Weymo ist nicht alles Gold was glänzt, aber die gehen deutlich seriöser an das Thema ran. Außerdem muss man zwischen "Robottaxis" in einer begrenzten und bekannten Umgebung und vollständig autonomen Fahren im Irgendwo deutlich unterscheiden. Geht schon los mit mangelnder 5G Mobilfunkabdeckung in einem "hochtechnologie" Staat wie Deutschland.

Ach ja, FSD ( Supervised ) ist bei Tesla eine kostenpflichtige Zusatzoption im Abo Modell, also keineswegs in jedem Tesla ohne weiteres nutzbar.
Bevor es wieder zu lang wird, macht euch selber schlau.

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Geschrieben von HPL1 am 10.05.2026 um 14:08:

War vor kurzem im Fernsehen: https://www.ardmediathek.de/film/elon-musk-uncovered-das-tesla-experiment/NGYyOGE5NzctMGI1YS00NGQ2LWFkY2EtNDg4MjM4MWY0NTNh
Echt zum Kotzen dieser Tesla Schrott.  Baby


Geschrieben von Hörbi am 10.05.2026 um 20:38:

Die Frage ist: Warum autonomes Fahren? Wer kann Nutzen davon haben?

Die großen Drei
-Militär 
-Logistikbranche
-Personentransport
Die Vorteile liegen auf der Hand. Personal wird eingespart. Das kann sehr profitabel sein.

Individualverkehr
-Fahruntüchtige Menschen. Auf Grund des Alters. Zu jung, zu alt, wegen sonstigem Handicap, Alkohol oder Drogenkonsum. Kein Führerschein mehr nötig. Das Aus für die Fahrschulen?
-Oder einfach nur weil es bequemer sein kann. Sonstige Beweggründe...........

Routing oder Fahrvorschläge
-Durch die Vernetzung der Systeme kann ggf. der Strom an Fahrzeugen anders gelenkt werden. Fahrzeiten ggf. koordiniert werden.

Kontrolle
-Die "Mutter" , also der Eigentümer der Steuerung - Konzern oder Regierung,  kontrolliert und kann  An- oder Abschalten. 

Infrastruktur
-Das ist eine Herausforderung. Jedoch lösbar. Es wird halt Zeit brauchen

Motorräder ,wie wir sie fahren
- Dinge welche die Umsetzung von großflächigen autonomen Fahren behindern , mit dem die Software nicht klarkommt,  könnten per Gesetz verboten werden. Zum Wohle des Kollektivs, der Profits.
Motorräder könnten ein solches Opfer sein.


Geschrieben von Flhrse5 Heiko am 11.05.2026 um 09:13:

Das ist Blödsinn. Unser Grundgesetz würde das nicht zulassen. 


Motorräder ,wie wir sie fahren
- Dinge welche die Umsetzung von großflächigen autonomen Fahren behindern , mit dem die Software nicht klarkommt,  könnten per Gesetz verboten werden. Zum Wohle des Kollektivs, der Profits.
Motorräder könnten ein solches Opfer sein.


Geschrieben von HeikoJ am 11.05.2026 um 12:39:

zum zitierten Beitrag Zitat von Hörbi
Warum autonomes Fahren? Wer kann Nutzen davon haben?

Na zum Beispiel, wie bereits erwähnt:

Militär: Weniger Tote
Logistikbranche: Weniger Tote
Personentransport: Weniger Tote

Der größte Vorteil wäre weniger Unfälle. Die meisten Verkehrsunfälle entstehen durch Müdigkeit, Ablenkung, Alkohol, zu schnelles Fahren, menschliche Fehler. Autonome Systeme reagieren schneller und werden nicht müde.

Die Befürchtung der "Kontrolle" und der "Steuerung" zeigt mir das da ein grundlegendes Verständnis fehlt wie so ein autonomes Fahrzeug funktioniert. Bei Weymo meldet sich ein Fahrzeug wenn es auf ein nicht lösbares Problem stößt bei einer Zentrale und dann unterbreiten zur Zeit noch menschliche Helfer, in Zukunft eine übergeordnete KI, mehrere Lösungsvorschläge von denen sich die Fahrzeug KI einen aussucht. Ansonsten fahren die Weymo Fahrzeuge absolut autark nur von der eigenen KI im Fahrzeug gesteuert. Und außerdem, den KI's dieser Welt wird schon eine Strategie einfallen, und ist es auch teilweise schon, wie sie verhindern können durch menschliche Eingriffe abgeschaltet zu werden.  

Es wird wieder die Befürchtung laut "ich soll eingeschränkt werden, mir will jemand was wegnehmen." Keine Sorge, die vollständige Abschaffung des Individualverkehrs werden vermutlich auch unsere Ur-Ur Enkel noch nicht erleben.
EDIT: Und die Ur-Ur-Ur Enkel werden sich fragen wie man jemals auf die Idee gekommen ist eine so komplexe Aufgabe wie das Fahren eines Fahrzeugs einem Menschen anzuvertrauen wo doch Computer das viel besser erledigen können.

"Personal wird eingespart": In Deutschland und vielen anderen Ländern gibt es bereits einen großen Mangel an Berufskraftfahrern, das liegt wohl hauptsächlich an den schlechten Arbeitsbedingungen und der schlechten Bezahlung. Da wären viele Logistikunternehmen über autonome Fahrzeuge froh. Und viele Berufskraftfahrer wohl auch ...
Und das Taxigewerbe, das ebenfalls händeringend nach Personal sucht, wird, wenn die politische Entwicklung so weitergeht, bald bis zu 70 Prozent ihrer Angestellten verlieren weil die alle "nach Hause" geschickt werden sollen ...

Bin noch die Antwort auf die "Uni Frage" schuldig: Ein reales autonomes Fahrzeug würde keine philosophische Entscheidung „wer soll sterben?“ treffen, sondern eine technisch-statistische Risikooptimierung innerhalb strenger Sicherheitsgrenzen durchführen.

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Geschrieben von flat eric am 11.05.2026 um 19:59:

Wenn ich aber doch gerne selber fahren möchte, einfach weil es mir Spaß macht? Klar, das werden die nachkommenden Generation nicht verstehen können, weil die halt ganz anders aufgewachsen sind und ein anderes "mindset" haben, wie das so schön Neudeutsch heißt. Trotzdem will ich das und möchte mir das auch nicht nehmen lassen. Klar können Computer vieles besser und man kann ökonomische Vorteile erzielen. Das kann man auch in vielen anderen Bereichen, Ernährung, Hobbies, Sport, da sind viele Quellen, die ungesund oder gefährlich sind und Kosten verursachen - wo zieht man die Grenze? Wo bleibt die freie Entfaltung des Einzelnen, der gerne seine Vorlieben ausleben möchte, unbeschwert genießen möchte und nicht ständig überlegen und abwägen will: soll/darf ich das machen, ist das vernünftig, kostet mich das Vorteile bei meiner Krankenkasse? Der Mensch ist nicht in erster Linie da, um Gewinne zu maximieren oder sich möglichst geräuschlos in die ökonomischen Abläufe einzufügen und sie möglichst wenig zu stören.
Jetzt höre ich auf, hab mich eh schon zu sehr "in Rage" geschrieben....

Analoge, sauriermäßige Grüße 
Wolfgang


Geschrieben von Hörbi am 11.05.2026 um 21:41:

Würde mich darüber nicht aufregen, Wolfgang. Veränderungen geschehen halt.

So 100% ist das Eintreten dieser Zukunft nicht.

So, jetzt schaue ich den Terminator Film weiter. Augenzwinkern


Geschrieben von Heinz Gerken am 11.05.2026 um 22:32:

KI wird der Untergang der Menschheit sein.
Kein selbstbestimmter Wille, absolute Kontrolle.
Wer sich das wünscht...
Ich nicht.
Tut mir sehr leid für unsere Kinder.

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there is no authority but yourself


Geschrieben von HeikoJ am 12.05.2026 um 00:51:

zum zitierten Beitrag Zitat von Heinz Gerken
Kein selbstbestimmter Wille, absolute Kontrolle.

Bist du verheiratet ?  großes Grinsen

Die nach uns kommen kennen sich mit der Technik aus.
Mit einem Hammer kann man einen Nagel in die Wand schlagen, aber auch jemanden töten. Kommt immer drauf an wer den Hammer in der Hand hat.
Gleiches gilt auch für KI, wobei bis jetzt gibt es nur die Bezeichnung, mit echter Intelligenz hat das nichts zu tun. Vieles was berichtet wird soll nur Panik bei den Ahnungslosen erzeugen.

"Künstliche Intelligenz beschreibt die Fähigkeit von Maschinen, basierend auf Algorithmen Aufgaben autonom auszuführen und dabei die Problemlösungs- und Entscheidungsfähigkeiten des menschlichen Verstandes nachzuahmen."

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Geschrieben von cal43 am 12.05.2026 um 11:03:

Bitte informiert euch mal über die Auswirkungen von AI auf die Killchain des Militärs.
Das zum Wohle des Menschen ( was das auch immer ist ) Gesetze geändert und angepasst werden können ist doch wohl auch nicht neu ( auch das betrifft mich nicht, definieren andere).
Die meisten AI sind so programmiert eine Antwort zu geben auch wenn Sie dazu keine Daten haben, ergo die Antwort wird in diesem Falle falsch sein.
Beim autonommen Fahren ist ( bei hundert prozentiger fehlerfreier Programmierung der AI , Annahme) der Mensch die Fehlerquelle und gehört folglich zur Sicherheit ausgeschaltet.

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the key to happiness
STAY AWAY FROM IDIOTS


Geschrieben von Heinz Gerken am 12.05.2026 um 12:57:

Ich sitze nicht im Schwurblerbus. Schon lange nicht mehr.
Ich sitze beim Schwurblerbus vorne auf der Motorhaube. Von da aus hat man den besseren Überblick und sieht schneller, was auf einen zu kommt.

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