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Geschrieben von Guzzilla am 21.07.2015 um 21:02:

Eigenimport aus den USA Resümee

Hallo

Habe 2013 eine Sportster für mich und 2015 eine Fat boy Low für meinen Sohn in den USA gekauft. Hätte auf meiner Lebensagende noch den Punkt "nur mit der Harley und deinem Sohn durch die USA". Hatte in verschiedenen Foren über die Problematik des Eigenimportes gelesen. Da ih aber unbedingt diese Motorräder zu Hause haben wolltebgab es für mich keine Frage! Die Dinger müssen in die eigene Garage.

Nun standen die Harley's in Portland/ Oregon und sollten nach Düsseldorf fröhlich

Habe für den Transport die Firma Carshippers in Bremen beauftragt und muss sagen, problemlos! Nach 10 Wochen konnten wir die Harleys in Bremen unbeschädigt in Empfang nehmen. Alle Kosten entsprachen exakt dem Angebot - prima Abwicklung - wirklich empfehlenswert!

Zoll entsprach den üblichen Marktwert wobei anschneidend, die optimierte Rechnung nicht zählt! Des Kaisers was des Kaisers ist!

Nun standen die Dinger in der Garage und wie geht das nun mit dem TÜV

Hatte mali Vorfeld Harley angeschrieben aber keine Antwort. Da ich beruflich oft mit Abnahmestellen zutun habe hab ich mal etwas "gebohrt" - auf allen Kanälen die gleiche Info " du brauchst ein Datenblatt". Ein Kfz-Schein eines baugleichen Fahrzeuges nutzt nix. Also Kontakt zum TÜV aufgenommen, zuständig für neuere Harleys TÜV Nord Schnieverdingen. Also kurze Mail mit den Fahrgestell- Nr. Richtung Norden und in 15 Minuten Angebot auf dem Tisch. 700€ + MwSt.

Kurzer Anruf und techn. sinnvolles Gespräch - Preis für zwei 600€ + MwSt. und einige Tipps! Sowie den Hinweis " wenn der Sachverständige fragen hat soll er einfach anrufen" .

Heute mit den Datenblätter zum TüV, Umbauten

Fat boy
- Original Auspuffanlage neu bei ebay 110 €
- e-geprüfter Hauptscheinwerfer 35€
- Aufkleber auf Tacho 13€
- Standlicht in Blinker "totgelegt" Tropfen Frabe

Sportster

- e- geprüfter Hauptscheinwerfer 42€
- Tachoaufkleber 13€
- Standlicht totgelegt

Beide Harley's ohne Beanstandung durch, Abgastest bei beiden 1A, vollkommen problemlos war baff! 228€ für beide Harleys und der Anmeldung steht nichts mehr im Weg!

Resümee - wenn man die Harley in den USA kauft, dort noch eine schöne Tour macht, der Wechselkurs halbwegs gut steht lohnt sich der Aufwand.

Gruß aus Düsseldorf

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Hauptsache eine läuft!


Geschrieben von Grenadier am 21.07.2015 um 21:09:

Kumpel hat das für dieses Jahr auch vor (Miete für Harley dort sparen, d.h. dort eine Harley kaufen, damit eine große Runde drehen und sie anschließend mit nach DE bringen), daher bitte mehr Details:

- Darf man fragen, was Du für das Shipping gelöhnt hast?

- Geht das Shipping nur von den Küsten (idealerweise Ostküste) aus oder von jedem Ort in den USA?

- Wieviel Zoll und Einfuhrumsatzsteuer sind angefallen?

- Verkaufen die Amis da drüben überhaupt ohne Weiteres an deutsche Touristen?

- Wie versichert man die Harley für die Tour da drüben, ohne Wohnsitz?


Geschrieben von Matthes72 am 21.07.2015 um 21:46:

Zitat von Guzzilla
Resümee - wenn man die Harley in den USA kauft, dort noch eine schöne Tour macht, der Wechselkurs halbwegs gut steht lohnt sich der Aufwand.

Das ist momentan ja mal gar nicht so der Fall.

Aber trotzdem, interessanter Bericht.


Geschrieben von Guzzilla am 21.07.2015 um 21:50:

Klar darfst Du nachfragen - dafür sind Foren !

Der Transport von Vancouver/Orgeon zum Hafen Long Beach bei LA hat 575$ gekosten 1600km.
Der schiffstransport inclusive Zollabwicklung 750€. Von der Westküste aus ist die Schiffsfracht etwas teuere wie von der Ostküste. ggf das Bike selbst in den Hafen nach LA bringen.

Zoll waren 25% vom Marktwert, wi dieser Wert ermittelt wir sollte ggf noch mal beim Zoll abgeklärt werden. Bei meinen Bikes war der Wert i.O.

Habe im März 14 für eine Fat boy low 2013 (ohne ABS) 16.800$ bezahlt ( damals1,38$)hab das Bike auf meine Cousine in Oregon zugelassen und somit steuerfrei smile ! Kaufe ein Vorjahresmodel! gibt Sonderpreise (Amis wollen immer das Neueste) und es ist positiv bei der Einfuhrsteuer! Die Karre ist ja älter!

Harley-Händler in den USA verkaufen auch an Touristen, die möchten auch ein Geschäft machen. Der Händler kann das Bike für einen gewissen Zeitraum versichern, wobei die Ausfuhr sicher sein muss. An der Westküste etwas in Richtung Norden sind die Händler "entspannter" z.B? In Seatlle

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Geschrieben von Grenadier am 22.07.2015 um 11:05:

Es gibt ja (weiß der Deibel, warum) viele Leute, welche die US66 abfahren wollen, meistens von Nord nach Süd.

Ist dieses Procedere in Chicago bzw. LA also bereits bekannt (service provider o.Ä.)?

Kann man in Chicago als Deutscher ne gebrauchte Harley kaufen (von privat oder vom Händler), dann die Route abgurken und die Karre hinterher in LA in einen Container und auf`s Schiff nach DE laden?


Geschrieben von Guzzilla am 22.07.2015 um 13:07:

,25%)Würde beim Händler kaufen da dieser ggf. auch die Versicherung für den Zeitraum bis zum Export vermitteln kann. Wichtig den Punkt sales tax mit Händler abklären (9,25%) in Chicago.Der Transport ab LA dürfte bei 800€ liegen frei Bremen.

Persönlich würde ich die Tour nicht machen "Route 66" ist besonders schön. Ist halt was für Touris

Da gibt es viel viel schönere Touren!!! fröhlich

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Geschrieben von Grenadier am 22.07.2015 um 14:18:

Deshalb schrieb ich ja "weiß der Geier, warum"....

Aber manche müssen das (Route 66 abfahren) halt erledigen.....


Geschrieben von SportyCB am 22.07.2015 um 15:08:

Guzzilla: sind wir nicht alle Touris in den USA?? verwirrt

Ohne beides zu kennen: für viele ist und bleibt die Route 66 und einmal Nordkapp das ultimative Highlight. Für mich war es die Daytona Bikeweek. Wenn man mal da war, fragt man sich: war es das wert???


Geschrieben von Guzzilla am 22.07.2015 um 20:36:

Das mit den Touris hab ich in den USA total anders erlebt. Fahre seit 2001 geregelmässig in die USA. Bin schon mehrfach mit Frau und Kindern im Wohnmobil oder mit meiner Frau durch die USA gereist. 2013 sind wir mit vier Personen einem PKW und einem Motorrad gefahren. War gut aber so das richtige Easy Rider Feeling kam nicht auf. Also in 2014 meinen jüngsten Sohn gefragt "vier Wochen USA auf einer Harley? - jo, aber ne Fat boy". Heimlich eine gekauft und bei Verwandten in Portland/Oregon geparkt.

Ziel der Tour zwei/drei Stopps an Highlihts ( San Francisco, L A, Las Legas) so richtig Touri - der Rest kleine Strassen, einsame Ort und viel viel Fahrspass. In den kleinen Orten gibt es keine Touristen da ist man exotischer Fremder! Schaut euch mal auf Google Maps Denio in Nevada oder Ojai Kaliforien an. Wunderbare Orte und Strecken und Abends im Hotel immer die Fragen
- wo kommt ihr her?
- wo fahrt ihr hin?
- tut Euch nicht der Popo weh?

Schaut euch die Strasse von Ojai nach Hollywood an!

Nur so meine Erfahrung, am Grand Canon Süd Rim Touristen aus aller Welt, North Rim nur Amis.

Aber jeder macht andere Erfahungen fröhlich

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Geschrieben von SportyCB am 22.07.2015 um 22:47:

Aso, jetzt habi verstanden:außerhalb der Touri Hochburgen unterwegs sein! Haben wir in Florida schon gemacht: einfach mal von Tampa Richtung Norden die Golfküste entlang: wird schön einsam außerhalb von Springbreak ...