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Den Clymer gibt´s im Moment bei e-bay für 39,95.
Da würde ich zugreifen.
Wenn vergriffen, PN an mich.
Mache "gute Preis" für Ausgabe mit leichten Gebrauchspuren, da ich Original Handbuch auch habe.
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If we were not crazy - we would all go insane..
Jedes Stösselrohr (pushrod cover) hat insgesamt 3x Dichtringe.
2x grosse und 1x kleine.
Ringe.
Die betreffende Stösselstange (pushrod) muss also ausgebaut werden.
Danach muss das Ventilspiel an diesem Ventil wieder eingestellt werden
Werkzeug: 7/16 + 1/2" Maulschlüssel
Der Motor muss während der Einstellung gedreht werden => Kicker, oder Kiste hochbocken und mit eingelegtem 5.Gang am Hinterrad drehen
Die Prozedur hat ein geübter Schlosser in wenigen Minuten durch, ein Anfänger vielleicht 30min
Nur zur Info falls du über Youtube stolperst
Sportster haben sogenannte "starre Stössel" , engl "solid lifter oder solid tappets"
Also keine "hydraulischen stössel", engl "hydraulic lifter oder hydraulic tappet oder hydro" genannt
Es gibt nirgendwo Markierungen welche dir zeigen, an welcher Position des Motors du dies oder die anderen Ventile einstellen kannst
Alles kommt auf dein Gefühl an.
Motor kalt
Zündkerzen an beiden Zylinder raus
Das "Cover" der Stösselstange (den Deckel oben, am betroffenen Stösselrohr) abbauen
Dazu das Rohr mit Kraft nach unten ziehen und gleichzeitig das obere Cover - zu dir - rausziehen
Ist der Deckel raus kannst du Schutzrohr nach oben schieben (es fällt wieder runter aber egal)
Motor drehen
Wichtig beim drehen des Motors ist das du Motor IMMER vorwärts drehst, nie rückwärts.
Beim rückwärtsdrehen geht nix kaputt aber die Ventileinstellung wird damit ungenau
Ausbau
Das Schutzrohr nach oben schieben und jetzt nur auf das untere Ende der Stösselstange achten
Während du den Motor drehst hebt/senkt sich die Stösselstange
Dreh den Motor bis die Stösselstange am tiefsten Punkt ist.
Verpasst du den Moment und du hast den Motor zu weit gedreht, musst du den Motor wieder ganz durchdrehen.
Nicht rückwärts drehen.
Es gibt nicht DEN einen Moment des tiefsten Punktes, das sind schon ein paar Winkelgrade (kommt auf die Nocke drauf an)
Jetzt die Einstellschraube (Tappet adjusting screw) mit dem 1/2" festhalten
und gleichzeitig die Kontermutter (Tappet adjusting screw locknut) mit 7/16" lösen und diese Kontermutter ganz nach oben drehen.
Danach die Einstellschraube ganz nach unten drehen
Die Stösselstange (Pushrod) mit dem Blechrohr (pushrod cover) ausbauen
Dichtungen ersetzen
Einbau
Stösselstange zusammen mit dem Blechrohr einbauen
Die Einstellschraube nur von Hand nach oben drehen bis nicht mehr weiter.
Jetzt die Kontermutter nach FAST ganz unten drehen
Ventilspiel einstellen
Dreh die Einstellschraube soweit nach oben bis du die Stösselstange mit den Fingern noch drehen kannst.
Die Stösselstange sollte sich mit den Fingern nicht zu leicht drehen lassen
Jetzt die Einstellschraube mit dem 1/2" festhalten und die Kontermutter 7/16" anziehen.
Meist kommt es jetzt vor das sich die Stösselstange, nach dem anziehen der Kontermutter, kaum noch drehen lässt oder evtl sogar bombenfest ist
Also wieder lösen und nochmal versuchen bis du zufrieden bist.
In jedem Falle muss sich die Stösselstange, nach dem kontern, mit den Fingern noch drehen lassen.
Ideal ist es wenn sich die Stösselstange mit etwas fühlbarem Widerstand drehen lässt.
Wenn ok , drehe den Motor durch, bis die Stösselstange wieder am tiefsten Punkt ist und prüfe ob sich die Stösselstange noch drehen lässt.
Wenn ein Kicker vorhanden ist drückst du mit links langsam den Kicker und mit rechts drehst du non-stop die Stösselstange
Wieder hole diesen Schritt mehrfach ( Motor durchdrehen, Stösselstange zu fest oder zu lose ?)
Diese Wiederholung ist wichtig.
Danach das Schutzrohr nach unten ziehen und das Cover wieder reindrücken.
Ein Reparaturhandbuch hat mein Harley-Freund, doch ist's in English und wie man die Stößelcovers aus- und einbaut hab ich drin nicht gefunden :-/
Die Erklärungen hiuer werden uns weiter helfen und falls erforderlich, frag ich hier nochmal nach, wenn was nicht so klappen will.
ein Partsbuch ist auch nicht schlecht ,da weis man auch anhand der Partsnummern was man bestellen muss ,und an den Zeichnungen wie es wieder zusammen gebaut wird .
Leider gib´s bei dieser Marke Motoräder nichts brauchbares an Rep.Anleitungen in "unserer" Sprache
.
Sei froh, dass du nicht auf exotische Hilfe angewiesen bist.
@Tommel: alles gut
, die Stössel sollen laut original Anweisung mit "free spin" eingestellt werden;
soll heißen, die / das entsprechende Stössel soll bei korrekter Einstellung / Drehbewegung nicht sofort "stehenbleiben",
also einige, wenige Umdrehungen machen, spielfrei natürlich, etwas lockerer als bei starren Stösseln im Shovel.
Bei Nichtbeachten können im Betrieb vorzugsweise die Auslassventile nicht mehr korrekt schließen.
Daher haben Ironheads für Nichteingeweihte einen Sound, als ob der Ventiltrieb ein Problem entwickelte.
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If we were not crazy - we would all go insane..
Genau, wie eine Nähmaschine oder ein Webstuhl 
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„I don‘t like valves that look like golf tees. Intake valves should be the size of trash can lids, and pistons should be the size of manhole covers“ (Jay Leno)
Wow, die fachmännischen Tipp's hier sind ja wirklich sehr detailiert und passgenau, da sollte es kein Problem sein. Übrigens habe ich jetzt vom Freund die Info, das es das Auslass-Cover vom vorderen Zylinder ist, welches unten extrem lecken soll, die Dichtringe hat er schon besorgt.
Eine echt gute Gemeinschaft ist halt Gold wert bei solchen Problemen, werde ich auch weiterhin mit meinen eigenen Erfahrungen mit der 2005'er Softail deluxe gern helfen, doch läuft die Kiste seit langem problemlos vor sich hin ohne zu muckern, liegt vielleicht auch an der gemütlichen Fahrweise und schonendem Umgang, tue ich z. B. vor jedem Start erst den 1. Gang rein mit Kupplung ziehen, dass das Getriebe nicht immer so kracht, habe ich auch den hinteren Schaltwippenhebel seit langen abgebaut für möglichst geräuschloses/verschleißarmes schalten.
VG an Euch und ein tolles, sonnenreiches und langes WE :-)