Forum (https://forum.milwaukee-vtwin.de/index.php)
- Modelllinien (https://forum.milwaukee-vtwin.de/board.php?boardid=17)
-- Allgemeines Forum für Evolution, Twin Cam und Milwaukee-Eight-Modelle (https://forum.milwaukee-vtwin.de/board.php?boardid=5)
--- Umstellung von mineralischem auf vollsynthetisches Getriebeöl (https://forum.milwaukee-vtwin.de/threadid.php?threadid=134213)


Geschrieben von Karl H. am 13.12.2011 um 18:32:

RE: Umstellung von mineralischem auf vollsynthetisches Getriebeöl

Hoppla, wollte gerade meinen Beitrag hinter den von Zebru verschieben, damit die Reihenfolge passt, da ist schon die Antwort da 😁

Also hier die Frage, auf die sich Peter bezieht:

Ich möchte noch eine provokante Fragestellung an die Experten in den Ring werfen (damit die Talkshow weiter geht ):

Warum funktionieren die Ami-8-Zylinder mit jedem Feld-, Wald und Wiesenöl, obwohl sie exakt die gleiche Bauart an Hydrostößeln wie Harley verwenden? (Die Chevy-Stößel passen ja und werden von vielen Harley-Treibern gerne im TwinCam verbaut...)

Ich lausche

Gruß
Karl

__________________
Gruß
Karl


Geschrieben von Karl H. am 13.12.2011 um 18:42:

RE: Umstellung von mineralischem auf vollsynthetisches Getriebeöl

Nach meiner Meinung ist die Mindestviskosität nicht ganz so wichtig, wie es der Expertenstreit vermuten lässt. Wer garantiert, dass nicht jemand ein dünneres Öl in einen Chevy kippt? Niemand! Auch eine Harley muss in der Hand eines DAAB (dümmsten anzunehmenden Bikers) funktionieren. Das ist in Amiland noch wichtiger als hierzulande. Ein Motor, der bei wenigen Punkten Abweichung von der Viskositätsvorgabe Schaden nimmt, ist für dem amerikanischen Markt falsch konstruiert. Der TC88/96 ist ein guter Motor mit inzwichen 11 Jahren Bewährung!

Trotzdem folge ich gerne dem regen Austausch an Argumenten 😁

Gruß
Karl

__________________
Gruß
Karl


Geschrieben von viczenap am 13.12.2011 um 18:50:

RE: Umstellung von mineralischem auf vollsynthetisches Getriebeöl


Karl H.:

Nach meiner Meinung ist die Mindestviskosität nicht ganz so wichtig, wie es der Expertenstreit vermuten lässt. Wer garantiert, dass nicht jemand ein dünneres Öl in einen Chevy kippt? Niemand! Auch eine Harley muss in der Hand eines DAAB (dümmsten anzunehmenden Bikers) funktionieren. Das ist in Amiland noch wichtiger als hierzulande. Ein Motor, der bei wenigen Punkten Abweichung von der Viskositätsvorgabe Schaden nimmt, ist für dem amerikanischen Markt falsch konstruiert. Der TC88/96 ist ein guter Motor mit inzwichen 11 Jahren Bewährung!

Trotzdem folge ich gerne dem regen Austausch an Argumenten 😁

Gruß
Karl
Nö. In den Staaten wird viel Zubehör-Zeug angeboten, das schlicht nicht funktioniert. Harley garantiert nur das eigene Öl. Vielleicht noch das Revtech. Das wars dann.

Auch in Amiland gibt es Harleys nicht umsonst. Auch dort sind die Besitzer eher überbesorgt als sorglos im Umgang mit der Maschine.

Chevys sind wassergekühlt. Riesige Radiatoren. Da wird das Öl nur sehr sehr sehr selten heisser als 110°C. Und da laufen dann schon mindestens zwei richtig fette Lüftermotoren (mit denen würde man bei uns einen Elektro-Smart betreiben), welche die Temperatur wieder runterdrücken. Üblich sind 95° bis 100°C Öltemperatur. Ideale Zustände für rein mineralische Öle. Wenn man das Öl jederzeit kühl halten kann, dann erweitert sich der Schmierbereich und die Haltbarkeit des Öls erheblich. Und auch die Viskosität.

Bei luftgekühlten Harleys kann das auch mal 150° und mehr werden. Da hat ein Mineralöl nur noch 10% schmierfähigkeit. Das Öl hat dann eine Viskosität wie Wasser...


Geschrieben von Karl H. am 13.12.2011 um 23:38:

RE: Umstellung von mineralischem auf vollsynthetisches Getriebeöl


viczenap:

Bei luftgekühlten Harleys kann das auch mal 150° und mehr werden. Da hat ein Mineralöl nur noch 10% schmierfähigkeit. Das Öl hat dann eine Viskosität wie Wasser...

Wenn das so sein sollte und der Motor dann noch funktioniert, warum diskutieren wir hier eigentlich über einen kritischen Viskositätgrenzwert bei 100°C, der angeblich über die Funktionsfähigkeit der Hydros entscheidet? 🤪

Gruß
Karl

__________________
Gruß
Karl


Geschrieben von viczenap am 14.12.2011 um 00:37:

RE: Umstellung von mineralischem auf vollsynthetisches Getriebeöl


Karl H.:


viczenap:

Bei luftgekühlten Harleys kann das auch mal 150° und mehr werden. Da hat ein Mineralöl nur noch 10% schmierfähigkeit. Das Öl hat dann eine Viskosität wie Wasser...

Wenn das so sein sollte und der Motor dann noch funktioniert, warum diskutieren wir hier eigentlich über einen kritischen Viskositätgrenzwert bei 100°C, der angeblich über die Funktionsfähigkeit der Hydros entscheidet? 🤪

Gruß
Karl

Einfach: weil synthetisches Öl deutlich höhere Temperaturen als wie mineralisches Öl verträgt. Und weil jedes mm²/s mehr an Viskosität hilft, den Motor gesund zu halten. Genau deshalb schreibt Harley ja auch das gute SYN3 (20.3mm²/s) vor, und nicht irgendeine Baumarkt Plörre. Oder Shell Oil...


Geschrieben von Hotwrap am 14.12.2011 um 01:00:

RE: Umstellung von mineralischem auf vollsynthetisches Getriebeöl

Uli u. Peter,

abgesehen dass ich Euch beide für wahre Harleycraks mit richtig Ahnung halte, auf deren Ratschlag ich hören würde, nervt Ihr hier mit Eurem unsachlichen Gestreite nur. Wobei Uli die schärfere Gangart vollzieht.

Es wäre schön wenn Ihr zwei zum Wohle des Forums wieder korrekt miteinander texten würdet.

Wie ich schon weiter ober geschrieben habe, benutze ich das Fuchs Silcolene 20W60 ohne Probleme. Die Kosten sind mir egal. Ob ich nun 75€ oder 35€ ausgebe ist mir ziehmlich Wurst. Ich gebe für anderes Zeug auch genug Kohle aus. Ausserdem wechsel ich eh nur alle 10000 km und auch nicht vor dem Winter wenn ich diese noch nicht geschaftt habe. Nicht wegen der Kosten, sondern weil ich einfach zu faul bin. Das ist ein Top Öl und das muss halten. Fertig. Überzeugt hat mich diese mm²/s- Zahl in Peters Datenblatt u. seine Erklärung dazu. Im Weiteren der gute Ruf der Firma Fuchs.

Das Öl kriegt man übrigens bei jedem KTM Händler ohne Probleme.


Geschrieben von *KW* am 14.12.2011 um 11:35:

RE: Umstellung von mineralischem auf vollsynthetisches Getriebeöl

Servus,

und nun zu etwas völlig anderem..........

Wenn ich mich recht erinnere, ging es ja Eingangs um die Verwendung syntetischer Getriebeschmierstoffe, nicht Motoröle im Allgemeinen.

Gibs dazu Meinungen?

Ich darf nochmal, quasi als Backup, meinen Beitrag zitieren:

"Servus,

ich seh‘ keine Probleme ganz im Gegentum.....

Unsere Getriebe kriegen Gear 300 von Motul.

Vor allem die Sexgangboxen sind sensibel, da kommt ein hypoidfähiges Öl gerade recht, meiner Meinung nach.

Motoröl hatt in Getrieben nix verloren wg. der contraproductiven Wirkung einiger Ingridenzien, zB. Reinigungs, und Inschwebehaltungfunktion.

Gruss KW"

Bin gespannt, Gruss KW

 


Geschrieben von viczenap am 14.12.2011 um 16:57:

RE: Umstellung von mineralischem auf vollsynthetisches Getriebeöl

"Getriebeöl

Man kann die guten Synthetiköle der Kategorie JASO-MA und JASO-MA2 auch in das Getriebe schütten. Aber dafür gibts es etwas besseres, das Castrol MTX 75W-140. Wenn man dieses Öl verwendet, wird man den Leerlauf besser finden, weicher Schalten und weniger Verschleiss im Getriebe haben. ACHTUNG: Unbedingt auf die exakte Füllmenge achten. Nicht zu viel einfüllen!

Dieses Öl ist m.E. nach wie vor das beste Getriebeöl auf dem Markt, nicht nur für Harleys:
CASTROL MTX GETRIEBEOEL - Louis - Motorrad & Freizeit



API GL-4, GL-5

Diese API Spezifikationen unterscheidet Getriebeöle. API GL-4 Öl ist für ältere, mechanische Getriebe konzipiert, die normale (gerade) Zahnräder haben. API GL-5 ist für Automatikgetriebe gebaut, die vorzugsweise die leisen Hypoidzahnräder haben. Die 4-und 5-Gang Getriebe bei Harley zählen zu den Normalgetrieben, die 6-Gang Getriebe (und die 5-Gang ab 2009) haben Hypoidzahnräder. Getriebe mit Hypoidzahnrädern stellen höhere Anforderungen an das Öl.

Genauer (für diejenigen, die es ganz ganz genau nehmen): die Harley 6-Gang Getriebe haben "nur" schrägverzahnte Zahnräder (Helical Gear) und sind kein Hypoid Getriebe (die z.B. in Differentialgetrieben vorkommen). Die Zahnräder sehen aber ähnlich aus und auch die Belastung für das Öl ist ähnlich. Im üblichen Sprachgebrauch werden die schräg verzahnten Zahnräder trotzdem immer Hypoidzahnräder genannt.
Gear Types, Spur, Helical, Bevel, Rack and Pinion, Worm - Engineers Edge

Für eine gewisse Kontroverse sorgt der Umstand, dass im GL-5 klassifizierten Öl etwa doppelt soviele Ölzusätze drin sind wie im GL-4 Öl. Diese Zusätze enthalten Schwefel- und Phosphor Verbindungen, die Buntmetalle angreifen können. Also Bronze und Kupfer. Da in den externen TC Harley Getrieben keine Buntmetalle enthalten sind, macht dies auch nichts. Bei den integrierten Sporty(Buell)-Getrieben bin ich mir nicht ganz sicher, muss ich deshalb noch klären.

Da im Primärkasten sehr wohl Buntmetall verbaut sein kann (Kupplung, Stator etc) empfiehlt es sich, das GL-5 Öl (zu dem auch das oben erwähnte Castrol MTX 75W-140 gehört) ausschliesslich im Getriebe zu verwenden. Die Tatsache, dass das Castrol Öl im Harley Getriebe zu weicheren Schaltvorgängen und deutlich vermindertem Verschleiss führt spricht dafür, dass dies genau das richtige für unser Getriebe ist."

Ausser dem Preis (16 statt 21 Euronen pro Liter) wüsste ich nicht, warum ich das Motul Öl nehmen sollte. Denn so oft muss ich das Getriebeöl nicht wechseln...


Geschrieben von *KW* am 14.12.2011 um 18:21:

RE: Umstellung von mineralischem auf vollsynthetisches Getriebeöl

Servus,

mit der Hypoidbemerkung meinte ich nicht die Getriebe, sondern das Öl.

Hypgeeignete Öle vermindern (hoffentlich) den Verschleiss in den 6- Gangboxen, zB im Hauptlager, die oft frühzeitig versterben.

Ein Hypoidantrieb ist ein deachsiertes Winkelgetriebe, wird zB dazu verwendet um Kardantunnel bei PKW niedriger gestallten zu können.

Die Fähigkeit hohe Drücke zu verkraften halte ich eben für einen wichtigen Vorteil, den "normale" Getriebeöle nicht aufweisen.

Die Schrägverzahnten sind eine ganz andere Baustelle, hier wird der Druck auf 2 Ebenen verteilt, radial- sowie Achsial, ohne Deachsierung,  und durch den Eingriff mehrerer Zähne der Verschleiss verteilt, und das Ablaufgeräusch geringer gehalten.

Bei der Gelegenheit werden auch die Hauptlager achsial belastet, was bei den gerade verzahnten Rädern der 5- Ganggetriebe so gut wie nicht der Fall war.

Und dann sind da noch die Inhaltsstoffe der Kompromissöle, die MotorPrimär- und Getriebeschmierung übernehmen müssen, welche ich oben schon erwähnte.

Wenn ein Getriebeölkreislauf einen Filter hätte wär‘s wurscht, da unsere Getriebe dies nicht haben bin ich für die Verwendung von spezialisiertem Getriebeöl, ich neh‘m Gear 300............

Gruss KW


Geschrieben von viczenap am 14.12.2011 um 18:35:

RE: Umstellung von mineralischem auf vollsynthetisches Getriebeöl

Du warst gar nicht speziell gemeint, der Absatz über hypoidgetriebe ist auch im original kursiv...


Geschrieben von Uli G. am 16.12.2011 um 23:29:

RE: Umstellung von mineralischem auf vollsynthetisches Getriebeöl


viczenap:

"Getriebeöl

Man kann die guten Synthetiköle der Kategorie JASO-MA und JASO-MA2 auch in das Getriebe schütten. Aber dafür gibts es etwas besseres, das Castrol MTX 75W-140. Wenn man dieses Öl verwendet, wird man den Leerlauf besser finden, weicher Schalten und weniger Verschleiss im Getriebe haben. ACHTUNG: Unbedingt auf die exakte Füllmenge achten. Nicht zu viel einfüllen!

Dieses Öl ist m.E. nach wie vor das beste Getriebeöl auf dem Markt, nicht nur für Harleys:
CASTROL MTX GETRIEBEOEL - Louis - Motorrad & Freizeit



API GL-4, GL-5

Diese API Spezifikationen unterscheidet Getriebeöle. API GL-4 Öl ist für ältere, mechanische Getriebe konzipiert, die normale (gerade) Zahnräder haben. API GL-5 ist für Automatikgetriebe gebaut, die vorzugsweise die leisen Hypoidzahnräder haben. Die 4-und 5-Gang Getriebe bei Harley zählen zu den Normalgetrieben, die 6-Gang Getriebe (und die 5-Gang ab 2009) haben Hypoidzahnräder. Getriebe mit Hypoidzahnrädern stellen höhere Anforderungen an das Öl.

Genauer (für diejenigen, die es ganz ganz genau nehmen): die Harley 6-Gang Getriebe haben "nur" schrägverzahnte Zahnräder (Helical Gear) und sind kein Hypoid Getriebe (die z.B. in Differentialgetrieben vorkommen). Die Zahnräder sehen aber ähnlich aus und auch die Belastung für das Öl ist ähnlich. Im üblichen Sprachgebrauch werden die schräg verzahnten Zahnräder trotzdem immer Hypoidzahnräder genannt.
Gear Types, Spur, Helical, Bevel, Rack and Pinion, Worm - Engineers Edge

Für eine gewisse Kontroverse sorgt der Umstand, dass im GL-5 klassifizierten Öl etwa doppelt soviele Ölzusätze drin sind wie im GL-4 Öl. Diese Zusätze enthalten Schwefel- und Phosphor Verbindungen, die Buntmetalle angreifen können. Also Bronze und Kupfer. Da in den externen TC Harley Getrieben keine Buntmetalle enthalten sind, macht dies auch nichts. Bei den integrierten Sporty(Buell)-Getrieben bin ich mir nicht ganz sicher, muss ich deshalb noch klären.

Da im Primärkasten sehr wohl Buntmetall verbaut sein kann (Kupplung, Stator etc) empfiehlt es sich, das GL-5 Öl (zu dem auch das oben erwähnte Castrol MTX 75W-140 gehört) ausschliesslich im Getriebe zu verwenden. Die Tatsache, dass das Castrol Öl im Harley Getriebe zu weicheren Schaltvorgängen und deutlich vermindertem Verschleiss führt spricht dafür, dass dies genau das richtige für unser Getriebe ist."

Ausser dem Preis (16 statt 21 Euronen pro Liter) wüsste ich nicht, warum ich das Motul Öl nehmen sollte. Denn so oft muss ich das Getriebeöl nicht wechseln...

Woher die kursiv gedruckten Erläuterungen kommen, entzieht sich meiner Kenntnis. Zur Aufklärung (Belastung mit "Wissen") nicht technisch vorbelasteter Personen tragen sie aber nicht bei, schweigen sie sich doch laut über Hypoidverzahnung aus.

Hypoid (nicht Hipoit o. ä. Schwachsinn) -verzahnte Kegeltriebe haben einen Versatz der Achsen der Kegelräder gegeneinander.

Im "normalen" Kegelradtrieb liegen die Achsen von Kegel- u. Tellerrad auf gleicher Höhe, dabei erfolgt im Betrieb lediglich eine Abrollbewegung zwischen den Zahnrädern (lediglich sich im Bereich der Zahnflanken verlagernder Druck, kein Gleiten der Zahnflächen ggneinander).

Bei Hypoidtrieben sind die Achsen der Räder ggneinander versetzt, es erfolgt eine Beanspruchung der Zahnflächen durch Gleiten der Zahnflächen aufeinander (vergleichbar mit ständiger Bremsung/Beschleunigung/Kurvenfahrt eines Reifens ggnübr der Fahrbahn).

"Gleitbewegung gegeneinander" statt simplen "Abrollens aufeinander" ist der gravierende Unterschied.

Daraus ergeben sich eine unterschiedliche Anforderungen an das verwendete Öl.

 

Grüße

Uli

=Most motorcycle problems are caused by the nut that connects the handlebars to the saddle=

=Ich weiss, daß die Stimmen, die ich höre, nicht echt sind. Trotzdem haben sie manchmal gute Ideen=

=Man kann nicht alles idiotensicher machen. Immer wenn man‘s probiert, machen sie einfach bessere Idioten=


Geschrieben von viczenap am 17.12.2011 um 03:34:

RE: Umstellung von mineralischem auf vollsynthetisches Getriebeöl

Nix für ungut, aber ich weiss nicht, worauf du überhaupt hinaus willst..


Geschrieben von sepp am 17.12.2011 um 08:20:

RE: Umstellung von mineralischem auf vollsynthetisches Getriebeöl

Hi

Kurze Zwischenfrage und bitte kurze Antwort.


Ich habe das Castrol MTX 75W-140 im Getriebe der TC88.

Nach welcher KM-Laufleistung oder welchem Zeitraum sollte es gewechselt werden?

Danke

Sepp


Geschrieben von Karl H. am 17.12.2011 um 09:04:

RE: Umstellung von mineralischem auf vollsynthetisches Getriebeöl

In modernen Autos wird das Getriebeöl überhaupt nicht mehr gewechselt. Schließlich wird es nicht wie das Motorenöl mit Kraftstoff, Verbrennungsrückständen und Kondenswasser belastet und es sieht wesentlich geringere Temperaturen als das Motoröl.

Mit dem "Luxus" eines Ölwechsels beim Harley-Getriebe (nicht bei der Sportster, wo es eine Wohngemeinschaft mit dem Primärantrieb gibt!) geht man sicher, dass eventueller Metallabrieb und durch die einfache Getriebeentlüftung oder den Kupplungszug ggfs. eingedrungenes Wasser entfernt wird (letzteres habe ich noch nicht erlebt).

Gruß
Karl

__________________
Gruß
Karl


Geschrieben von viczenap am 17.12.2011 um 09:49:

RE: Umstellung von mineralischem auf vollsynthetisches Getriebeöl


sepp:

Hi

Kurze Zwischenfrage und bitte kurze Antwort.


Ich habe das Castrol MTX 75W-140 im Getriebe der TC88.

Nach welcher KM-Laufleistung oder welchem Zeitraum sollte es gewechselt werden?

Danke

Sepp
alle 32.000km. bzw. bei jedem vierten motorölwechsel. .