Harley Originalklötze sind m.W. schon seit Jahrzehnten Sintermetallklötze (TCs? Brembo-Sättel? Bei Evos waren zumindest anfangs der ‘90er noch organische Materialien im Einsatz). Ich fahre auf beiden Maschinen seit langem Sintermetallklötze höchster Reibbeiwerte (auch solche ohne ABE, weil nur für die Rennstrecke gedacht), ohne dabei hohen Scheibenverschleiß zu verzeichnen. Auf der ‘91er Evo Fatboy ist bei 160000km noch die erste Scheibe drauf, und die ist mit den originalen organischen Klötzen bearbeitet worden, wie auch mit Lucas Sintermetall (ABE) und EBC Sinter, nach Umrüstung auf PM 6-Kolben Sattel nur noch mit EBC Sintermetall (FA249HH, "Race Metal" nannte sich das damals, nat. ohne Zulassung, dafür bremst es extrem gut, ist fadingfrei, ...

). Die Fatbobbremsen laufen ebenfalls mit EBCs, bzw. derzeit mit Lucas Sinter. Nachdem die originalen Klötze deutl. zu wünschen übrig ließen, flogen sie nach kurzer Zeit raus, wurden durch EBCs ersetzt, die vor einer Auslandstour verschlissen waren und durch die schneller verfügbaren Lucas ersetzt wurden. Die nächsten werden wieder EBCs (EPFA~, da die noch besseren GPFA für Harley Sättel leider nicht verfügbar sind

). Die beiden Scheiben der Fatbob sind nach knapp 50000km fast wie neu, und ich bremse nicht sehr zaghaft, fast nur vorn (in der Fatboy ist erst der zweite Satz hinten drin, wozu ist die hintere Bremse gut?

).
Grüße
Uli
=Most motorcycle problems are caused by the nut that connects the handlebars to the saddle=
=Ich weiss, daß die Stimmen, die ich höre, nicht echt sind. Trotzdem haben sie manchmal gute Ideen=
=Man kann nicht alles ldiotensicher machen. Immer wenn man‘s probiert, machen sie einfach bessere ldioten=
Must see:
Luftfahrtmuseum Hannover
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