Ich merke schon, manchen fällt es halt es schwerer, daher mach ich hier gern mal den Erklärbär! 🤗
Viele Reifen haben einen gelben Wuchtpunkt (gelb ist eine Farbe und sieht aus, wie das Blatt einer Sonnenblume …oder wie Bart Simpson) Der markiert die leichteste Stelle am Reifen.
Bei der Felge ist meistens der schwerste Punkt, dort wo das Ventil sitzt. (Das Röhrchen wo man Luft reinpumpt und was zischt, wenn man mit was Spitzem reindrückt).
Wenn man bei der Reifenmontage (der runde schwarze Gummiring kommt über das Runde Metallrad, was so aussieht, wie wo der Storch sein Nest drauf baut) den Reifen so ausrichtet, dass er in gleicher Höhe mit dem Ventil ist ( das Ding was so zischt), dann hat man meistens schon die größte Balance (Gleichgewicht) zwischen den rotierenden Massen (frag Google was das ist).
Sollte noch eine Unwucht beim Wuchten messbar sein, wird diese meistens mit Wuchtgewichten (die viereckigen Klebedinger auf der Felge) ausgeglichen . Das macht aber der Onkel in der Werkstatt, dass ist zu hoch für euch.
Wer keine Lust auf diese Klebegewichte hat, da es optisch nicht so pralle aussieht, der kann dann den Reifen auf der Felge nochmals lockerstauchen und dann etwas drehen ( so wie das Lenkrad im BrumBrum vom Papa). Dann wieder auf der Reifenwuchtmaschine einspannen und
gucken, ob die Unwucht weniger geworden ist. Das macht der Onkel beim Reifendienst dann so lange, bis Reifen (das Gummidingsbums) und Felge (Storch!) im Gleichgewicht sind und die große Maschine beim Reifenonkel nach dem Drehen des Rades „0,0“ anzeigt( 0= Zahl Null, nicht„O“ wie Obelix).
Wer keine großen Beulen in der Felge hat und einen gescheiten Reifen wählt, kann also mit etwas Geduld ohne Wuchtewichte auskommen und trotzdem ein ausgewuchtetes Rad bekommen.
Ist halt nur die Frage, ob das einer im Werk so macht. Sicher nicht, daher hab ich Glück, dass das Rad sauber läuft und kein Wuchtgewicht benötigt.
Dieser Beitrag wurde schon 1 mal editiert, zum letzten mal von IronErisch am 26.05.2026 21:43.