Ich war jetzt auf der BĂŒhne und hab das Problem mal primĂ€r behoben. Eine kurze Beschreibung, falls mal jemand vor dem gleichen Problem steht.
Nach dem ich mit der zweiteiligen Kappe noch etwas "rumgespielt" habe, ist mir aufgefallen, dass die zwei Teile in einer Position teilbar sind. Es sind die Markierung von 0 (aus) bis 6 auf der Ă€uĂeren Kappe und ein Feld ohne Beschriftung. Wenn man das Feld ohne Beschriftung zur Stellung der inneren Kappe auf den Pfeil bringt, kann man die beiden Kappen auseinander nehmen.
Deshalb habe ich erst die innere Kappe am Lenker montiert, was ziemlich einfach ging. Aber dann bringt man die Ă€uĂere Kappe nicht mehr auf die innere Kappe, denn der Anschlag, der den Drehpunkt zwischen 6 und 0 begrenzt erlaubt das nicht. Also hab ich die beiden Kappen wieder zusammen gesteckt und beide zusammen montiert. Das war zwar etwas fummelig, vor allem, weil man auch die beiden Halbkreise fluchten muss, aber irgendwann hatte ich es doch geschafft. Vorher hatte ich mir auch die Unterseite vom Griff angeschaut, wegen der Bohrung in der Kappe. Da ist aber kein Gewinde, also auch keine Madenschraube (Gewindestift). Ich vermute hier aber einen Passstift, weil zumindest eine Bohrung auch im Lenker vorhanden ist. In der Ă€uĂeren Kappe ist auch ein Federblech, das ist fĂŒr die Rastung ĂŒber die Zacken am Lenkerende.Die Kappe hĂ€lt zwar und die Funktion ist jetzt wieder so wie vorher, also mit Rastung, aber mit etwas Druck, geht die Kappe wieder ab. Meine Vermutung ist jetzt, dass das an dem fehlenden Passstift liegt. Den habe ich jetzt natĂŒrlich nicht vorrĂ€tig und werde da im Winter mal ein bisschen probieren. FĂŒr den Rest der Saison habe ich die beiden Kappen deshalb mit Stage Tape verbunden, was zwar nicht schön ist, fĂŒr die Funktion aber ausreichend ist.Dann auch noch ein Fazit. NatĂŒrlich sind die Kappen zu ersetzen. Vor allem, wenn man die Teile einzeln verkaufen wĂŒrde und auch eine Beschreibung dazu liefern wĂŒrde. Ein Verkauf vom ganzen Griff ist natĂŒrlich einfacher und vor allem eintrĂ€glicher. Aber vor allem stört mich hier die Position der Bedienung am Lenkerende. Ich bin wohl nicht der einzige, der mit dem Handballen regelmĂ€Ăig beim Einschlagen des Lenkers auf diese Kappe drĂŒckt. Da haben es andere Herstelle besser gelöst, indem sie den Versteller an der Daumenseite platziert habe. Das vereinfacht auch die Bedienung mit dem Daumen, ohne die Hand vom Lenker nehmen zu mĂŒssen.
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GruĂ Ecki
OAMOI A METTLA - IMMA A METTLA