Nicht immer ist die Qualität des Werkzeuges das ursächliche Problem, sondern auch mal die nicht ganz richtige Anwendung. Derjenige der es in seiner Ausbildung gelernt hat, weiß es , für alle anderen mal ein bisschen Scheidkunde.
Bei neuen Gewinden ist erst mal wichtig dass man den richtigen Aussendurchmesser bei Aussengewinden, bzw das richtige Kernloch bei Innengewinden gebohrt hat. (findet man im Tabellenbuch Metall), genau da dürfte auch vielFach das Problem liegen, da Zollgewinde (metrische aber auch) sehr unübliche Bohrergrößen erfordern. Ich bleibe mal bei metrisch, weil ich die auswendig kenne.
Beispiele
Gewinde Kernlochbohrer
M5 4,2 mm
M6 5,0 mm
M8 6,8 mm usw.
Dann niemals ohne Schneidöl schneiden, bei Innengewinden hat man drei Gewindeschneider mit einem, zwei oder drei Ringen, und genau in der Reihenfolge schneidet man dann auch das Gewinde.
Ganz wichtig und das ist die Hauptursache fürs Abbrechen oder Ausbrechen, nach einer 1/4 Umdrehung dreht man wieder 1/4 bis 1/3 retour um den Span zu brechen, bei hartem Material sogar öfters. Bei Sacklöchern zwischen den 3 Gewindebohrern auch mal mit Druckluft ausblasen. Schutzbrille nicht vergessen.
Auch bei Aussengewinden ist das Maß der Stange etwas unter dem Nennmaß.
Viele Grüße aus dem schwäbischen Teil des Nordschwarzwaldes
Rolf
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Rolf
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