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Welches Motoröl Twincam-Forum

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Welches Motoröl Twincam-Forum

viczenap · seit
viczenap
Gast


Neuer Beitrag 29.03.2012 15:09
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the-FLSTC:

Hallo an alle,

als Besitzer einer neuen Harley habe mir die Konversation interessiert durchgelesen, denn ich möchte ja

das Beste für mein Bike, blicke aber nicht mehr durch.

Also eigentlich müsste ja das Fuchsöl 10W-60 das Beste sein.

Peter schreibt aber auch in seiner Abhandlung, dass man von Ölen die die Spezifikation API SM erfüllen die Fingerl assen soll.

Genau diese Spezifikation wird aber bei dem 10W-60 Silkolene Pro 4 angegeben.

Eine andere Frage die sich mir stellt ist, wird durch das Öl ggfs. ein zu hoher Öldruck aufgebaut der evtl. zu einem höheren

oder schnelleren Verschleiß führen könnte ?

Es grüßt ein verwirrter Harleyfahrer  🥰

Manfred
Ich weiss nicht, wo du die Info her hast, aber das Silkolene Pro 4 plus 10W-60 ist API SJ. Also genau richtig. Zu hoher Öldruck ist nicht das Problem, sondern zu niedriger durch zu heisses (und zu dünnes) Öl.

 

Avatar (Profilbild) von nighttrainknox
nighttrainknox ist offline nighttrainknox · 1557 Posts seit 20.09.2016
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nighttrainknox ist offline nighttrainknox
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Neuer Beitrag 29.03.2012 15:22
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Hi,

ich habe der Empfehlung von Peter folgend das Megol Racer beim letzten Wechsel eingefüllt und kann bisher nichts negatives berichten. Denke, dass bleibt auch so!🥰

Gruß

Steffen

__________________
Gruß

Steffen

zebru · seit
zebru
Gast


Neuer Beitrag 30.03.2012 14:07
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Die Auswirkung eines ungeeigneten oder sogar qualitativ schlechten Öles zeigen sich nicht kurzfristig. Insofern ist es zu begrüssen , wenn jemand die besondere Eignung eines Öls für unsere therm. belasteten Motoren erkennt und verständlich erklären kann.

mfg zebru

the-FLSTC · seit
the-FLSTC
Gast


Neuer Beitrag 02.04.2012 06:58
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Hallo Peter,

ich hatte die Info von Deiner Seite. Du hattest da ein Datenblatt

eingestellt und darauf waren die nachfolgenden Spezifikationen angegeben

Vorteile
• Hoher Viskositätsindex (VI), Scherstabilität und
außergewöhnliche thermische Stabilität ergeben
eine ausgezeichnetes „stay-in-grade“ Verhalten
und somit ist PRO 4 PLUS ideal für hochgetunte
Motoren geeignet
• Die hohe Reinigungswirkung sichert
Motorensauberkeit für optimale
• Die einzigartige Formulierung bietet
ausreichenden Schutz auch bei stark
verschmutzter Ansaugluft
Spezifikationen/Freigaben
API SH, SJ & SM
FUCHS Empfehlungen
• JASO MA & MA2

Dass der Öldruck bei zu dünnem Öl abnimmt ist klar. Mir ging es auch erst mal um den Druck

der aufgebaut wird solange das Öl eben noch nicht so heiß ist.

Gruß Manfred

viczenap · seit
viczenap
Gast


Neuer Beitrag 02.04.2012 22:57
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Danke für den Hinweis. Es ist tatsächlich ein druckfehler im Datenblatt.

 Der maximale Druck wird durch eine Entlastungsfeder an der ölpumpe geregelt. Wird er überschritten, öffnet sich die Feder und der Druck sinkt. Deshalb ist zuviel Druck kein Problem, weil es nicht auftritt...

 

mr-shark · seit
mr-shark
Gast


Neuer Beitrag 04.04.2012 11:56
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Das sowas jemand passiert der andere Forumsmitglieder öffentlich als Dummschwätzer beschimpft ist unglaublich. 

Kunst kommt von Können nicht von Wollen sonst würde es Wollst heißen.

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viczenap · seit
viczenap
Gast


Neuer Beitrag 04.04.2012 12:33
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mr-shark:

Das sowas jemand passiert der andere Forumsmitglieder öffentlich als Dummschwätzer beschimpft ist unglaublich.

Kunst kommt von Können nicht von Wollen sonst würde es Wollst heißen.
Diese Fehlinformation war in einem PDF Dokument der Firma Fuchs enthalten, dass ich als Anhang beigefügt habe...

Soviel zum Thema Dummschwätzer. Und falls du es nicht weisst: Der Unterschied zwischen Dummschwatz und Fehler ist, dass man Fehler korrigiert, der Dummschwatz aber unbewiesen im Raum stehen bleibt.

sepp ist offline sepp · 1624 Posts seit 14.08.2016
aus Wolnzach
fährt: Road King FLHRC 2012
sepp ist offline sepp
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1624 Posts seit 14.08.2016 aus Wolnzach

fährt: Road King FLHRC 2012
Neuer Beitrag 04.04.2012 13:07
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Hi ihr zwei Streithähne

Bleibt bitte beim Thema und mäßigt Euch ein wenig.

Sollte es in dieser Art weitergehen, lösche ich die jeweiligen Beiträge kommentarlos.

Zum persönlichen Gedankenaustausch steht auch die Funktion PM zur Verfügung.

Danke

Sepp

viczenap · seit
viczenap
Gast


Neuer Beitrag 04.04.2012 13:10
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Gute idee!

HendrikF · seit
HendrikF
Gast


Neuer Beitrag 08.04.2012 20:38
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Hallo zusammen,
nachdem, eigentlich wie immer bei einem Oelfred, das Thema nur noch emotional statt sachlich mit Fakten abgehandelt wird, versuche ich für den interessierten Leser mal einige zu liefern. Vorab, ich habe nicht Tribologie / Maschinenbau studiert, weshalb meine Schlussfolgerungen mit Voricht zu genießen sind. Teilweise habe ich auch Quellen im Internet in Form von Datenblättern, meistens bei der Additiv herstellenden Spezialchemie gefunden. Soviel zum Vorwort.

In den vorhergehenden Beiträgen wurde lang und breit über das Viskositätsverhalten verschiederner Öle diskutiert. Auch wenn bestimmte Konstruktionsmerkmale, wie Toleranzen an Lagern, Hydrostößeln, Zylinder, usw., die Viskosität eines Öles vorgibt, so kann
ich mir nicht vorstellen, dass der Unterschied zwischen 19qmm/s und vielleicht 21qmm/s bei 100°C Öltemperatur den Riesenunterschied macht. Bestärkt werde ich in dieser Meinung dadurch, dass mein Ventieltrieb am lautesten tickert, wenn das Öl irgendwo zwischen 50° und 80° liegt, also in einem Bereich wo die dynamische Viskosität garantiert oberhalb der 20 qmm/s liegt. Nichtsdestotrotz werde ich beim nächsten Wechsel mal ein 10W-60 probieren. Ich denke außerdem, dass sich hier alle einig sind, dass ein gutes Öl im wesentlichen von der Additivierung und von der Qualität des Grundöles abhängt und nicht von der Viskosität. Und speziell davon habe ich hier noch nichts, beziehungsweise wenig belastbares gelesen. Und damit sind wir beim Thema:

Meine Maschine: HD FXDWG 2010, verwendete Ölsorte Shell Advance Ultra 4 15W-50, Ölzustand siehe Analyse unten. Vorweg: Das Öl
scheint dem Motor schon mal nicht zu schaden. Das entscheidente Merkmal ist der PQ Index. Dieser beschreibt als dimensionsloser Wert die im Öl befindlichen magnetisierbaren Partikel, sprich Späne. Unter 25 steht dort o.K. Bei meinem VW Multivan z.B. stand dort der Wert 504, weshalb ich den Motor auf mein Risiko öffnen ließ, und anschließend auf Garantie eine neue Nockenwelle und Stößel bekommen habe, da diese total eingelaufen waren. Grund war ein Wartungsfehler einer Vertragswerkstatt. Es wurde ein ÖL nach LL3 mit erheblich reduziertem Zink-, Phosphat-und Schwefelgehalt eingefüllt, welches für meinen Motor nicht zugelassen war. Drum merke: auf keinen Fall "hochmoderne Öle" mit reduziertem Anteil metallorganischer Additive einfüllen (spez. SM).
Aber wie gesagt in unten angehangener Analyse ist alles im grünen Bereich.



Trotzdem möchte ich auf einige Punkte eingehen. Zunächst ist anzumerken, dass die Viskosität bei 100° bereits nach 4000km auf 16,2 zurückgegangen ist. Das könnte mit der Kraftstoffverunreinigung im Öl von 0,73% zusammenhängen, keine Ahnung. Ich hätte nicht gedacht, dass das ÖL so schnell nachlässt. Ich nutze den TTS Mastertune, und anscheinend läuft meine Kiste etwas fett.

Die verschleißwerte sind wie gesagt völlig in Ordnung, der Kupferwert ist allerdings etwas aus dem Rahmen.

Zu den Additiven: Der ZDDP Gehalt scheint bei diesem Öl etwas gering zu sein. Er liegt auf dem Niveau z.B. des Mobil 1 Auto-Öles (nicht Aschearm) 5W-5 Peak Life. Das Mobil 1 V-Twin z.B. liegt hier 60% drüber und scheint damit die größeren Sicherheitsreserven zu haben. Wobei wie gesagt keine negativen Effekte aufgetreten sind. Das ZDDP ist ein typisches AW (anti wear) Additiv und verhindert im Mischreibungsbereich den direkten Metall auf Metall Kontakt.

Sollte dies doch passieren, so treten die EP Additive in Aktion. Dies sind z.B organische Schwefelverbindungen oder auch Calciumsulfonat, welches außerdem als Detergents wirkt (für die Motorsauberkeit) und für die TBN (basische Reserve für die Neutralisiation saurer Verbrennungsrückstände) verantwortlich ist. Scheint reichlich vorhanden zu sein, was auf die Notwendigkeit der gemeinsamen Schmierung des Getriebes bei "normalen" Motorradmotoren zurückzuführen sein dürfte. All diese Komponenten müssen sauber abgestimmt sein, da sie sich gegenseitig beeinflussen. Es ist also abzuraten, mit irgendwelchen Zauberzusätzen zu experementieren, da man damit die Gesamtwirkung des Öles beeinflussen kann.

Mein Fazit zu Shell Advance Ultra 4:

1.) Motor hat keinen auffälligen Verschleiß: gut

2.) Viskosität nach 4000 km um ca. 16% gesunken: nicht gut

3.) ZDDP gehalt scheint niedriger als bei anderen Motorradölen zu sein, aber reicht offenbar: neutral

4.) Werde das nächste Mal MEGOL 10W-60 probieren

Gruß Hendrik

P.S. großes Grinsenie Ölprobe kostet ca. 50€ bei der Fa. Oelcheck (einfachste Analyse)

viczenap · seit
viczenap
Gast


Neuer Beitrag 08.04.2012 22:00
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Sehr schön. Es kostet zwar dein Geld, aber eine Analyse nach 8000km wäre sicher noch deutlich Informativer.

Der Verlust der Viskosität auf 16.5 nach 4000 km ist tatsächlich bemerkenswert. Das wäre dann nur noch ein 40-er Öl. Insbesonderen wo gleichzeitig der Viskositäts-Index doch noch recht hoch ist. Ich glaube nicht, dass diese Degradierung in derselben Geschwindigkeit weiter geht, sondern sich etwa auf diesem Wert stabilisiert.

Ich würde mal sagen, die Maschine läuft (immer noch: bauartbedingt) zu heiss. Hast du einen Ölkühler?

gatopardo62 · seit
gatopardo62
Gast


Neuer Beitrag 08.04.2012 23:47
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hallo zuammen,

..............ölfred kann immer wieder interessant sein !

sehr interessanter Beitrag HendrikF.

du machst das so gut, mach unbedingt jetzt den MEGOL-Test!

Ich spende 5€, ihr seid alle Zeuge, für den Test. Der eine oder andere wird sich noch finden.

Fahre das selbe Öl in Motor+Primär, und habe fürs nächste Mal mit dem Megol spekuliert.

Haste schon auf Megol umgestellt und wann können wir ca. mit dem Test rechnen?

Grüsse an Alle,  Carlos

HendrikF · seit
HendrikF
Gast


Neuer Beitrag 09.04.2012 08:31
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Guten Morgen,

@ viczenap
Nein, einen Ölkühler habe ich nicht, glaube auch nicht einen zu brauchen. Ich bin der typische
Sonntagsfahrer. Keine Stau‘s, nur Teillast. Ich werde mir aber ein Öltermometer zulegen.

@gatopardo62
Ich mache so eine Analyse, weil es mich einfach technisch interessiert. Eigentlich ist es überflüssig,
aber wir schrauben soviel Chromklimbim / "Gelsenkirchener Barock" an unsere Kisten, mir ist es
das Geld eben wert. Ich werde die Analyse mit Megol machen, wahrscheinlich im Spätsommer.
Natürlich werde ich das Ergebnis posten. Vielleicht findet sich ja jemand, der das Ganze mal mit
dem original Harleyöl und dem SYN3 macht? Auch wenn wir alle nicht die Kenne haben, die Werte
zu 100% zu vergleichen, fände ich eine Gegenüberstellung schon interessant.

Ich bin auf die Geschichte gekommen, weil beim VW T5 mit dem Reihen 5-Zylinder reihenweise
die Nockenwellen einlaufen. Meist wird das zu spät bemerkt, und das feine Metallmehl zerstört
dann noch Turbolader, Pleuellager,.... Maximaler Schaden 10k€. Die Ölprobe ist die einzige
Möglichkeit einer frühzeitigen Fehlererkennung.

viczenap · seit
viczenap
Gast


Neuer Beitrag 09.04.2012 08:46
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Die Notwendigkeit eines Ölkühlers hat nix damit zu tun, ob man Rennfahrer oder Sonntagsfahrer ist. Es ist eher so, dass diejenigen, welche die Harley durchweg schnell bewegen, weniger dringend den Ölkühler brauchen als diejenigen, die eher gemächlich und auch öfter mal Stop&Go im Sommer fahren. Und wie schon gesagt: die schnelle degradation deines Öles muss eine Ursache haben. Hitze und Druck sind da ganz vorne auf der Liste der Verdächtigen...

http://g-homeserver.com/harley-davidson/...-oder-nein.html

gatopardo62 · seit
gatopardo62
Gast


Neuer Beitrag 09.04.2012 12:17
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das getestete Shell Öl ist API Spezifikation "SL"?

Die ZDDP Werte lassen auf ein "SM" schließen, wenns das dann schon gibt.

Das selbe mit Syn3 wäre sehr interessant. Wer fährt das aktuell?

@ viczenap

Ölkühler: will das Thema jetzt nicht zerreden, aber:

seit ich auf vollsynthetisch umgestellt habe, ist die Öltemperatur bei gleichen Bedingungen schlagartig um 10 Grad cel.

(20F) gefallen,( 07er Fat Boy, K&N und Big Radius inkl. Fuelpak)

Jetzt hab ich n Thundermax drauf mit Penzl  U-Kat , was für ne höhere Motortemp. in Frage Käme (Kat),

Öltemp. nochmals um 5 Grad cel. niedriger (10F) - liegt sicherlich am Gemisch ( 2,0 co gemessen beim Tüv, bei selbstregulierender AFR Einstellung des TM)

will sagen: ich komm bei 20 Grad Aussentemp. selbst bei langer Fahrt in der Stadt nicht über 220/225F,

Autobahn 120 - 130 kmh gehts auf 190-200F, immer im Öltank gemessen.

generell bin ich sehr für Ölküher, fahre auf meiner Kicker XT 600 von Anfang an Ölkühler,

aber bei meiner HD ist das mit der Konfiguration m. Ans. nicht notwendig.

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