Noch ein
kleiner Nachtrag zum Thema CAN und dessen Fehlermöglichkeiten.
Der CAN-Bus ist eigentlich ein 2-Punkt Bus, d.h. ein Bus mit 2 Teilnehmern
die beide als Sender und Empfänger (Transceiver) am Geschehen teilnehmen.
Die Leitung ist an beiden Enden mit einem Widerstand von 120 Ohm abgeschlossen.
Somit ergibt sich ein "Leitungswiderstand" von 60 Ohm (2 x 120 parallel = 60).
Dies geschieht um um Reflektionen am Leitungsende entgegen zu wirken.
Wer dazu noch mehr erfahren will, muss sich mit näher mit der HF Technik befassen.
Jetzt weiter beim CAN Bus. Werden mehr als 2 Teilnehmer am Bus angeschlossen,
entstehen sogenannte Stichleitungen oder auf neudeutsch stubs.
Diese dürfen je nach Übertragungsrate des CAN-Bus eine max. Länge nicht überschreiten.
Dies kann im schlimmsten Fall eine max. Länge der Stichleitung von 30cm bedeuten.
Weiterhin sind CAN-Bus Verdrahtungen mit verdrillten Leitungen auszuführen,
die damit wiederum zu den oben ausgeführten 60 Ohm Leitungswiderstand passen.
Werden diese Vorgaben ignoriert, entstehen Störungen die sporadisch oder dauerhaft
zu Fehlern im System führen können.
Wenn man jetzt das Thema Leitungsverlängerung (Lenkeränderung) mit diesem theoretischen Hintergrund
betrachtet, wird klar dass das Thema CAN nicht ganz so unkritisch ist.
Wenn man sicher gehen will, lässt man die Finger komplett davon weg.
in welcher Form kann sich jeder jetzt selbst interpretieren
http://www.deep-south-customz.com
Gruss vom See
VAMOS
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wozu ‘nen sixpack, wenn ich ein ganzes Fass haben kann ?
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Dieser Beitrag wurde schon 1 mal editiert, zum letzten mal von vamos am 15.01.2015 09:20.