Ui, was für ein Geschwafel.
Konnte dem Text nun leider nichts ernsthaftes abgewinnen, ausser vielleicht die Erkenntnis darüber, wie man sich dort selber wahrnimmt.
Für mich ist's nur ein Versuch, den Lifestyle der "Rocker" rechtzufertigen bzw. zu erheben, indem man das Leben der Nicht-"Rocker" dadurch abzuwerten versucht, die 3xF für alle anderen Rollenträger in Frage zu stellen.
Wir leben in einer Gesellschaft, für die meisten hier Deutschland genannt.
Dort gibt es nunmal gewisse Regeln und Normen, die für alle erstmal grundsätzlich gelten, ob man das nun wahrhaben mag oder nicht.
Finde es immer putzig, wenn versucht wird, sich davon zu distanzieren.
Freiheit, Familie, Freundschaft (3xF) - warum soll man das als (ich benutze das böse Wort) Normalo-Bürger nicht haben können?
Freiheit ist sowieso ein höchst individuelles Ding. Frag mal nen Knasti, was er unter Freiheit versteht. Und dann nen Arbeitslosen. Und dann nen Topmanager. Und dann ne Altenpflegerin...
Und frag dann mal nen Deutschen was Familie für ihn bedeutet. Und dann nen Italiener. Und dann nen Türken...
Die Ironie an der Sache ist ja irgendwo, das man als Rocker versucht, den für die meisten gängigen Normen zu entfliehen...
...indem man sich in höchst regulierten Szenen niederlässt, die nur eine weitere Pseudofreiheit des Einzelnen bieten.
So zumindest meine Meinung als erklärter Rock und Metal hörender, Harley fahrender und Dosenbier liebender, Normalo.