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Erfahrungsbericht meines Bikeimportes

Erfahrungsbericht meines Bikeimportes

Avatar von dellminator
dellminator ist offline dellminator · 3742 Posts seit 12.07.2009
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fährt: muscle - black denim
Neuer Beitrag 08.09.2009 07:33
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hi stan

auch von mir ein fettes dankeschön Freude

da ich auch mit dem gedanken spiele mir eine muscle zu holen ist dein beitrag sehr hilfreich.
ein paar fragen hätte ich jedoch noch.

muss man das steuergerät immer gegen einen europäischen tauschen?
haben die amis grundsätzlich keine kat´s?


vielen dank im voraus Freude

__________________
> Ich glaub ich hab nen Tinitus im Auge ..... ich seh nur Pfeifen <

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highlander ist offline highlander · 1193 Posts seit 10.07.2009
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Es kann nur einen geben
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Avatar von highlander
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fährt: FLHXS Street Glide Special
Neuer Beitrag 12.07.2009 18:15
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Danke für den sehr interessanten und aufschlußreichen Bericht

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Tue Niemandem etwas Gutes, dann widerfährt dir nichts Böses cool

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Stan ist offline Stan · 1157 Posts seit 03.09.2008
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fährt: 'ne Schwatte
Neuer Beitrag 17.11.2008 15:01
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sorry hab Dich wohl vergessen. Mir war beim kauf ja noch nicht bewusst das das Steuergerät mal zu einem Problem wird (siehe mein Bericht). Ich glaube auch nicht das Du in den Staaten die europäische Software aufgespielt bekommst.
Was die Garantie angeht ist das schon etwas kompliziert. Der Händler hat das Bike an einen Amy verkauft, der widerum an mich. Theoretisch müsste ich Garantieansprüche in den Staaten geltend machen können. Das stelle ich mir aber alles in allem sehr umständlich vor. Hoffe mal das ich nicht in die Lage komme mir Gedanken diesbezüglich zu machen. Muss aber jeder für sich entscheiden wieviel Risiko er geht.

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Bis die Tage.......
Stan

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fährt: 'ne Schwatte
Neuer Beitrag 16.11.2008 22:31
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"schon was customized" ja könnte man so sagen!
- Frontfender
- Heckfender mit eingelassenen Struts und Sitzbank
- Solositzbank
- Kennzeichenhalter + Rücklicht
- Kellermänner Vorne
- Micro Kellermänner Hinten
- Lenker
- Chromamaturen am Lenker
- Airbrush + Tankscilder "Bar&Shield"

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Bis die Tage.......
Stan

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Neuer Beitrag 16.11.2008 22:12
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Lenker ist ein Pistor 40mm Durchmesser!!!

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Stan

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Neuer Beitrag 16.11.2008 21:40
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..... so jetzt mal direkt mit Bildern ohne umständlichen Download!
Bildanhänge:
Attachment 11596
Attachment 11597
Attachment 11598
Attachment 11600

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Bis die Tage.......
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Neuer Beitrag 16.11.2008 21:18
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Nochmal Tach,

so genug geredet - hier mal ein paar Fotos meiner Fetten.
Dateianhänge:
pdf-Dateianhang
DSC_0139.pdf
Dateigröße: 213.36 KB, 298 Downloads
pdf-Dateianhang
DSC_0144.pdf
Dateigröße: 213.37 KB, 109 Downloads
pdf-Dateianhang
DSC_0150.pdf
Dateigröße: 237.49 KB, 90 Downloads

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Neuer Beitrag 16.11.2008 20:50
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Fortsetzung TEIL 2

TRANSPORT
So Kohle war überwiesen jetzt ging es daran das Teil heil und ohne Beulen nach Deutschland zu bekommen. Mal kurz erwähnen sollte ich das mittlerweile gut 10 Wochen vergangen waren! Ich hatte über den Händler in den USA den Transport mitbestellt, natürlich versichert! Unbedingt darauf achten das es eine Transportversicherung abgeschlossen wird! Nachdem ich die Bestätigung des Händlers hatte das die Kohle bei Ihm eingegangen war sollte nun unverzüglich der Transport stattfinden. Hier erwartete mich das nächste Problem – aufgrund des für Europäer günstigen Dollarkurses gab es einen Engpass an Containern! Nach Auskunft des Speditionsagenten war der früheste Verschiffungstermin erst in 3 Wochen, zzgl. ca. 4 Wochen Seeweg. Toll – noch mal rund 7 Wochen warten und in der Nase bohren. Beruflich habe ich nicht direkt etwas mit dem Prozedere von Schiffs- und Luftfrachtsendungen zu tun aber ich arbeite direkt und sehr eng mit unserer Transportabteilung zusammen, so dass ich bzgl. der benötigten Dokumente doch schon so in etwa weis was da benötigt wird. Zusammengefasst gibt es hier ein wichtiges Dokument, den so genannten B/L (Bill of Lading). Dieser B/L wird vom Shipper erstellt und ist eine Art Verladenachweis. Es gibt 2 unterschiedle Varianten des B/L’s. Den normalen B/L und den EXPRESS B/L. Beim normalen B/L benötigt der Spediteur, der die Sendung am Bestimmungsort in Empfang nehmen will eines von drei Originalen. Bedeutet bei dieser Variante muss man darauf achten das man drei Originale nach dem Ladevorgang erhält sonst bekommt man nichts ausgehändigt! Beim EXPRESS B/L ist der Ablauf ähnlich, allerdings reicht hier zum auslösen der Ware eine Kopie des B/L’s. Für die Transportexperten unter Euch, den sich gerade die Nackenhaare aufstellen, sei hier wiederholt dass ich kein Experte bin und lediglich einige Hilfestellungen für Nachahmer leisten will.
Um keine Zeit beim eintreffen des Bikes in Bremerhaven zu verlieren, kontaktierte ich schon mal einen Spediteur der für mich die Importverzollung und den Transport zu meinem lokalen Händler in Gelsenkirchen durchführen sollte.
Die folgenden Kosten sind hierfür zu beziffern:
Einfuhrumsatzsteuer 19%: 2280,-€
Zoll 6%: 720,-€
In Summe: 3000,-€
Zusammen mit der Rechnung erhält man vom Zoll eine Unbedenklichkeitsbescheinigung. Diese ist später wichtig für die hiesige Zulassung beim Strassenverkehrsamt.
Der Transport von Bremerhaven bis Gelsenkirchen wurde von unserem Haus und Hof Spediteur dankenswerterweise ohne Berechnung durchgeführt.

TÜV und co…
Fünf Minuten nachdem ich den Anruf meines Händlers erhielt das die Fette eingetroffen ist, saß ich auch schon im Auto. Ich betrat voller Vorfreude und mit einem gewissen kribbeln im Bauch den Laden. Dumm war nur das ich bis dato nie einen Fuß in die Werkstatt gesetzt hatte. Ich bin nicht blöd und mir durchaus klar das ich so einiges an meiner serienmäßigen Fetten zu ändern hatte aber der Gang in und durch die Werkstatt entwickelte sich anders als geplant. Ich musste vorbei an ca. 10 extrem geil customizten Bikes. Eines schöner als das andere. Und als letztes in der Reihe meine Fette. Na ja, das war schon komisch – auf der einen Seite war ich Stolz und Glücklich auf der anderen Seite wurde mir jetzt klar das ich nur einen Teil des Weges zurückgelegt habe auf dem zum Weg zum meinem ultimativen Bike.
Jetzt zur Zulassung. Für die Zulassung eines amer. Modells müssen so einige Voraussetzungen erfüllt werden. Es wird ein CoC (Certificate of Conformance) benötigt. Damit bestätigt der Hersteller dass die zuzulassende Maschine allen Richtlinien der EU entspricht. Ebenfalls werden Angaben zu Leistung ect. bescheinigt. Dieses CoC bekommst du für schlappe 500,-€ aus Mörfelden. Leider gab der Inhalt des CoC aber auch Anlass mir die Tränen in die Augen zu treiben. Mit gewissen Modifikationen habe ich ja schon gerechnet. Alle Gläser an Scheinwerfer und Blinker müssen getauscht und durch CE gekennzeichnete ersetzt werden –ok. Dauerfeuer auf den Blinkern muss geändert werden –ok knips eine Litze durchknipsen – fertig. Tacho muss von Meilen auf Kilometer geändert werden – ok – gibt’s tolle Aufkleber, kannste nach der 21er ruck zuck wieder abknibbeln. Alles in allem lösbare und den Geldbeutel nicht zu sehr strapazierende Maßnahmen. Auch war mir klar das Motorräder ab 2005 Euro 3 erfüllen müssen. Hierfür, so dachte ich, reicht es aus Tüten mit Kat zu montieren. Wie Ihr euch bereits denken könnt reicht das nicht!!!! Die Company verlangt im CoC einen Austausch des Motorsteuergerätes, da auf dem vorhandenen Steuergerät die amerikanische Software aufgespielt ist und mit dieser wäre Euro 3 nicht zu realisieren.
Glücklicherweise hat mein Freundlicher einen guten Draht zum TÜV. Letztendlich wurden Tüten mit Kat montiert und ne AU gemacht mit dem Resultat das alles innerhalb der Grenzwerte liegt.
Mit der TÜV Bescheinigung bin ich dann schnell zum Straßenverkehrsamt um die letzte Hürde zu nehmen, die Zulassung. Das allerdings war dann aber wirklich sehr unproblematisch.
Letztendlich nochmals mit dem Nummernschild zum Freundlichen und dann……..
draufsetzten, Zündung an, Anlasser betätigen - YEEEAAAHHHH
Wie schon erwähnt ist es meine erste HARLEY und das Gefühl auf der Jungfernfahrt war unbeschreiblich.
Zu Hause angekommen war der Kommentar meiner Frau „Mmh, das also ist das neue Motorrad? Und was ist da anders als bei dem Alten?“
Ja ne iss klar :-)

FAZIT
Ich würde es immer wieder machen. Es hat mich nun gut 9 Monate und eine Menge meiner Freizeit gekostet meine Fette endlich unterm Hintern zu spüren. Allerdings habe ich in dieser Zeit viele nette Leute und auch vieles Neues erfahren und kennen gelernt. Einen nicht unerheblichen Preisvorteil hatte ich ebenfalls.
Der finanzielle Aspekt stellt sich wie folgt dar:
12.000,- € für das Bike incl. Transport bis Bremerhaven
2.280,- € Einfuhrumsatzsteuer
720,- € Zoll
850,- € Div. Modifikation + §21 Abnahme + Zulassung
__________
15.850,- €
Im Gegensatz dazu der hiesiger Listenpreis ~20.500,-€ + ~650,-€ Überführung und Zulassung sind in Summe 21.150,-€. Preisersparnis ~ 5300,- €.
Voraussetzungen für einen Import sind aber:
- gute Englischkenntnisse (habe in dieser Zeit hunderte von Mails geschrieben und einige Telefonate geführt)
- ich hatte einen vertrauensvollen Kontakt in den Staaten, wer den nicht hat geht auf Risiko oder persönlich fliegt rüber
- entscheidend für den Preisvorteil ist der Dollarkurs. Ich habe den fast optimalen Zeitpunkt erwischt. Zurzeit nicht ganz so empfehlenswert.

Weiterhin ist zu berücksichtigen dass ich keine Garantie mehr besitze. Ebenfalls habe ich keinen TÜV zugelassene Endschalldämpfer und das ich die BlackBox nicht tauschen musste verdanke ich nur den guten connection meines Freundlichen zum TÜV.
Nichts desto trotz sollte man, vorausgesetzt man nimmt die oben beschriebenen Risiken in kauf, sich nicht von irgendwelchen Horrormeldungen abschrecken lassen. Ich bin der Meinung in einer globalisierten Welt kann der Kunde seine Ware dort kaufen, wo er sie am günstigsten bekommt. Es ist natürlich legitim das die Company alles tut um Eigenimporte zu erschweren um das europäische Händlernetz zu schützen. Trotzdem bin ich auch Kunde der Company, unabhängig ob ich das Bike in den Staaten oder hier erstanden habe.

Ich hoffe ich hab Euch nicht zu sehr gelangweilt. Falls jemand mehr Infos wünscht einfach melden.

Bilder vom Bike folgen gleich.


In diesem Sinne…..

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fährt: 'ne Schwatte
Neuer Beitrag 16.11.2008 20:47
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Tach zusammen,

wie schon vor Wochen in der Vorstellungsecke angekündigt hier nun mein Erfahrungsbericht bzgl. meines Bikeimportes.
Als ich vor der Entscheidung stand habe ich nach Berichten gesucht und hoffe nun das mein Bericht für den einen oder anderen hilfreicht ist.

Kurze vorab Info
Jahrelang nannte ich eine 11000er DRAG STAR mein eigen. In langjähriger Kleinarbeit modifizierte ich sie meinen Vorstellungen entsprechend. Habe zwar immer von einer HARLEY geträumt, allerdings war die Zeit noch nicht reif, oder ich sollte besser sagen das Budget noch nicht vorhanden.
Na ja war eigentlich recht zufrieden mit der Maschine (so zufrieden wie man halt ist wenn man nen Japaner fährt aber eigentlich ne HARLEY haben will).
Irgendwann zu beginn diesen Jahres, der Dollarkurs schwächelte, überlegte ich mir mein Bike zu verkaufen, den Erlös (zzgl. einiger Ersparnisse) in Dollar zu tauschen, und in den USA auf die Suche nach meiner neuen HARLEY zu gehen. Beruflich gibt es einige Berührungspunkte zwischen meiner Tätigkeit und der Arbeit der Transport- und Logistikabteilung unserer Firma. Da kam mir der Gedanke einen Import in Eigenregie durchzuführen.
Kurzer Hand war der Entschluss gefallen, nun ging es daran mein Vorhaben umzusetzen.

KAUFABWICKLUNG
Nun war es daran das richtige Model als auch den richtigen Händler zu finden. Was das richtige Model angeht war die Entscheidung schnell gefallen. Seit dem ich mich Erinnere, assoziierte ich mit dem Wort HARLEY DAVIDSON eine Fat Boy (hab in jüngeren Jahren TERMINATOR wahrscheinlich einmal zu oft gesehen). Hatte zwar kurzzeitig mal die Fat Bob und dann auch mal die Rocker in die engere Wahl gezogen, die Fat Bob war allerdings schon im Mai für das komp. Jahr 2008 ausverkauft (jedenfalls in den Staaten), die Rocker finde ich sieht schon extrem cool aus. Habe die Rocker dann irgendwann mal im Netz mit Fahrer gesehen. Na ja, finde ich schon gewöhnungsbedürftig. Also gemäß dem Motto das der erste Gedanke der richtige ist entschied ich mich für die Fat Boy.
Jetzt musste der richtige Händler gefunden werden. Während einer Dienstreise in die USA im Jahre 2007, entwickelte sich zu einem Mitarbeiter eines dorti2gen Lieferanten unserer Firma ein sehr freundschaftliches Verhältnis. Also kontaktierte ich „Scott“ und erzählte Ihm von meinem Vorhaben. Scott wohnt oben in Pennsylvania und wie der Zufall es will sind seine ehemaligen Nachbarn nach Florida gezogen und haben dort in STUART eine HARLEY Vertretung. Recht schnell war der Kontakt hergestellt und ich konnte direkt mit Ihnen verhandeln.
Erstes Problem – der lokale Händler hätte überhaupt kein Problem mir ein Bike zu verkaufen, aber HD USA hatte ein Problem damit! Es gab aufgrund des schwachen Dollars im Früjahr eine Anweisung von der Company keine Neumaschinen nach Europa zu exporti2eren. Heißt auf gut Deutsch die Maschine muss erst einmal an einen Amerikaner verkauft werden. Hier eine kurze Erläuterung bzgl. des formellen Ablaufs. Das Äquivalent zum deutschen Fahrzeugbrief, besser gesagt der Zulassungsbescheinigung Teil II, ist der so genannte TITLE. Wird eine Maschine der Company zu einem Händler ausgeliefert hat sie nicht sofort einen solchen TITLE. Der wird erst mit verkauf an einen Dritten von der örtlichen Behörde ausgestellt. Mit dem TITLE hat dann auch der lokale Händler keine Probleme mehr, da er das Bike offiziell an einen Amerikaner verkauft hat.
Jetzt musste also jemand gefunden werden dem ich die Kohle überweise und dem ich auch voll vertraue - SCOTT! Also habe ich Scott kontaktiert. Nächstes Problem – Scott wohnt in Pennsylvania, der Händler allerdings sitzt in Florida. Da jeder Bundesstaat mitunter andere Reglungen hat ging diese Variante nicht. Scott hatte aber einen Kollegen der in Miami wohnt (ca. 1 Std. entfernt von Stuart), der würde den TITLE auf seinen Namen ausstellen. Also war die Lösung das ich die Kohle dem Händler überwies, der wiederum titlete das Bike an Scott’s Kumpel, ohne das das Bike den Shop überhaupt verlies.
PREIS – 18.000$ plus 1.000$ für den Seetransport nach Bremerhaven. Eigentlich wollte ich den Seetransport selbst durchführen, aber selbst mit einem guten Firmenrabatt war es nicht möglich den Transport in einem Container für unter 1.000$ zu bekommen.
Zum Zeitpunkt der Überweisung bekam ich für 1 € = 1.59$, was mit anderen Worten heißt ich habe incl. der Gebühren für die Auslandsüberweisung rund 12.000€ bezahlt.
An dieser Stelle mal einen besonderes großes Dankeschön an Scott und seinen Kumpel ohne die ich das hätte nicht so easy hätte händeln können!

ENDE TEIL 1

__________________
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