@zwerg1
Falsch ist da nichts, aber diese Art und Weise der Berechnung der Widerstände stammt noch aus Zeiten wo Bimetall Blinkerrelais verbaut wurden und man durch den Widerstand die Blinkfrequenz beibehalten wollte. Bei "moderneren" Varianten wie den durch Microcontroller gesteuerten TS(S)M's bleibt die Blinkfrequenz bei wechselnder Last konstant. Aber es wird geprüft ob der Strom in einem Zweig größer als etwa 2 Ampere ist. Falls der Strom kleiner ist wird ein defekter Blinker angenommen und der Fehler wird durch schnelleres Blinken oder Dauerlicht auf der Seite mit dem Defekt angezeigt.
Ziel ist es nun durch einen Widerstand dafür zu sorgen das der Strom Blinker vorne + Blinker hinten + Widerstand zwar größer 2 Ampere ist, aber trotzdem bei Ausfall eines Blinkers unter die 2 Ampere sinkt. Deshalb die 7,5 Ohm als quasi "Universalwert" bei TSSM's ab 2007. Die Stromaufnahme des Widerstandes ist dann bei 13,5 Volt / 7,5 Ohm = 1,8 Ampere. Zuzusagen die "Grundlast.
Für die Blinker bleiben dann etwa 2,8 Watt Leistungsaufnahme um den Stromkreis über die 2 Ampere zu belasten. Das heißt wenn
ein Blinker nicht mehr als 2,8 Watt verbraucht bleibt die Fehlererkennung erhalten. Heißt aber auch das Leistungsaufnahme kleiner 1,4 Watt pro Blinker dazu führen
kann das trotz Widerstand ein Fehler angezeigt wird.
Die Verwendung von 7,5 Ohm Widerständen hat zusätzlich den charmanten Vorteil das die Verlustleistung des Widerstandes lediglich 24,3 Watt ist und man mit 50 Watt Belastbarkeit locker auskommt, auch weil beim Blinken der Dutycycle 50 Prozent ist.
__________________
'First shalt thou take out the Holy Pin. Then, shalt thou count to three. No more. No less. Three shalt be the number thou shalt count, and the number of the counting shall be three."